Vorgeschichte

Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Cache irgendwann durch einen Reisebericht im GoCacher Magazin 3/2017. Die Idee mit dem Rad quer durch Deutschland zu reisen gefiel mir. Nur das Wann und Wie war noch etwas unklar. Da ich schon verschiedene mehrtägige Radtouren unternommen hatte und meine Tagesfahrleistungen kannte veranschlagte ich schon mal mindestens 3 Wochen für die Strecke. Viel Zeit, wenn man noch arbeiten geht. So wurde als möglicher Termin der Ruhestand anvisiert.

Der Beginn - 2020

Ein Wohnmobil war schon vor dem Corona-Ausbruch angemietet und konnte nicht mehr ohne Verluste zurückgegeben werden. Aus der geplanten Urlaubsreise ans Nordkap wurde in diesem Jahr nichts und wir waren froh wenigstens ein Deutschland etwas rum fahren zu können. Also ging es Richtung Norden. Mehrere Tage waren wir in Niebüll. Die Gelegenheit einmal Sylt zu besuchen und gleich die ersten Wegpunkte der Deutschland-Tour anzuradeln. Den nächsten Tag wollte ich zwei weitere Wegpunkte besuchen. Am ersten standen wir nur wenige Meter vor dem Ziel, aber die Grenze nach Dänemark war dicht. Zum nächsten Punkt sind wir auf Grund von Bauarbeiten auch nicht gekommen. Hier mein besonderer Dank an „herzsport“ der mir freundlicherweise ungefragt die fehlenden Werte mitgeteilt hatte.

 

Die Deutschlandtour – 2021

Die ersten Etappen waren schon ausgearbeitet und auch eine Zugverbindung nach Bredstedt war herausgesucht. Aber manchmal kommt es halt anders als geplant und man ist ja auch etwas bequem. Also es waren kein Zelt oder keine Unterkünfte mehr notwendig.

1. Tag

Nach einem noch zu erledigenden Termin starte ich gegen 11.30 in Torgau. Mit dem Wohnmobil geht es Richtung Norden. Nach einigen Staus und knapp 400 km entscheide ich mich nicht mehr bis an den geplanten Startpunkt zu fahren. Übernachtung am Schaalsee. Vorher noch eine Runde schwimmen und zwei Cache in der Nähe.

2. Tag

Es geht nicht auf dem direkten Weg von Zarrentin nach Bredstedt. Als erstes ein Angelcache auf einem Autobahnrastplatz. An der A7 wollte ich eine im vergangenen Jahr begonnene Cacheserie mit Bonus zu Ende bringen. Daraus wurde aber nichts, da an einen Cache kein Herankommen möglich war. Man hätte sich umziehen müssen, da alles sehr dornig. Am Nachmittag erreiche ich Bredstedt. Der Stellplatz ist ruhig gelegen und fast leer. Es ist noch genügend Zeit und es hält mich nichts mehr. Die ersten 8 km bis zum Wegpunkt 5 sind trotz starken Winds schnell zurückgelegt. Weitergeht es durch den Beltringharder Koog. Unterwegs werden natürlich noch ein paar Caches gesucht. Zurück an der „Unterkunft“ mache ich am Abend noch eine kleine Runde durch den Ort. Geführt durch den LAB-Cache 'Historisches Bredstedt'.

3. Tag

Die Wegpunkte 06 und 07 werden auf einer Radrunde mit dem Ausgangspunkt Eidersperrwerk angefahren. Der Radweg entlang der Straße zwischen Sperrwerk und Grading war ganz schön gruselig. Viele Huggel und Schlaglöcher. Es empfiehlt sich hinter Welt geradeaus über die Hauptstraße Richtung Vollerwiek zu fahren. Auf dem kleinen Umweg sind wenigstens die Radwege besser. Nebenbei wurden an diesem Vormittag noch 5 Geocaches und ein Virtual gesucht und gefunden.

Da ich mir nicht sicher bin, ob der gewählte Stellplatz auch wirklich ein Übernachtungsplatz ist oder nicht, (in den Apps gibt es dazu unterschiedliche Angaben) fahre ich heute doch noch weiter. Auf dem Stellplatz in Wedel ist noch genügend Platz. Stehen hier mit Gebühr, aber die vorhandenen Stromentnahmesäulen funktionieren noch nicht.

Vor dem Abendessen noch mal fix 27 km gefahren um die Informationen zu den Wegpunkte 08 und 09 einzusammeln. Hinweg auf der Ostseite des Deichs und zurück auf der Westseite. Warum mich mein Navi auf dem Rückweg auf die Seeseite geschickt hat, ist mir unklar. Der Landseitige Fahrweg ist eindeutig besser zu fahren.

 

 

 

4. Tag

Hamburg, kenne ich schon einiges und ich bin froh einigermaßen gut durchgekommen zu sein. Meine erste Durchfahrt durch den Elbtunnel. In der Nähe des WP 10 stelle ich mich ab und besuche diesen zu Fuß. Am Steingarten habe ich noch ein nettes Gespräch mit einem Anwohner. Hierbei erfahre ich einiges über dieses Waldgebiet und seine Erhebungen. Für heute aber keine weiteren Erkundungen. Ich will noch ein Stück weiter Richtung Hannover. Ich fahre nicht auf direkten Weg bis nach Neustadt am Rübenberg. Für den Cache „Die halbe Republik“ fehlen mir noch ein paar Kreise und so werde ich im weiteren Verlauf meiner Reise immer wieder einmal einen Abstecher durch noch offene Landkreise machen.

Der Stellplatz in Neustadt liegt unmittelbar an der Leine in ruhiger Lage neben einem recht neuen LP. Das ehemalige Freibad steht leer und zerfällt. Nach meiner Ankunft setze ich mich gleich aufs Rad und besuche noch den Wegpunkt 11 – Sport für eine Eiche. Am Ende des Tages stehen insgesamt 11 Cache und 3 neue Landkreise auf der Liste.

Der Weg von Neustadt bis zum Wegpunkt 11 auf der Ostseite der Leine führt teilweise durch den Wald, lässt sich aber gut fahren. Die Strecke auf der Westseite verläuft größtenteils neben der Straße auf dem Radweg, ist aber etwas länger.

 

5. Tag

Als nächstes Übernachtungsziel habe ich Göttingen anvisiert. Auf den Weg dorthin plane ich einen Stopp für den Wegpunkt 12. Der kürzeste Weg vom Parkplatz zum Ziel erweist sich erst einmal als ungünstig. Der Weg ist fast zugewachsen und eine kleine Brücke fehlt, so muss das Rad über den Bach geschleppt werden. Hier im Wald erstreckt sich auch eine Tradi-Runde von der fünf Caches gleich mit besucht wurden. In Göttingen befindet sich ein Stellplatz an einem Parkplatz an einer Therme. Hier bleibe ich zwei Nächte. Mit dem Ticket für den Stellplatz kann man auch das Bad zum Duschen benutzen, gegen eine geringe Gebühr. Der Nachmittag wird zum Einkaufen, zur weiteren Streckenplanung und zum Ausruhen genutzt.

 

6. Tag

Um 09.00 Uhr starte ich zu meiner Tour Richtung ehemalige Innerdeutsche Grenze (WP 14) vorbei am Wegpunkt 13 mit seinen Überdimensionalen Ortsplan. Das erste Teilstück führt mich mein Garmin über ziemlich holprige Feldwege, vermutlich ist die Strecke 3 Meter kürzer als der Radweg. Egal, man hat einen schönen Ausblick und ein Cache liegt auch noch am Wegesrand. Da ich gut in der Zeit liege gehe ich auf dem Rückweg noch eine „Letterbox“ an. Es geht für meine Verhältnisse ziemlich bergauf über Waldwege wo das Rad geschoben werden muss. Schon die vorletzte Station habe ich dann nicht gefunden, so musste ich erfolglos abbrechen. Über verschiedene Feldwege komme ich wieder zum Radweg nach Göttingen. Dort finde ich noch zwei cool gemachte Geocaches. Dies führt dazu das ich nach dem Abendessen noch mal eine Tour im Ort mache und weitere Caches des Owners zu suchen.

7.Tag

Das erste Ziel heute ist der Mittelpunkt Deutschlands bei Niederdorla. Hier liegt zwar kein Wegpunkt der Deutschland-Tour, aber für Geocacher gehören derartige Punkte einfach mit ins Programm. Die dazu gehörende Letterbox konnte zusätzlich gut gelöst werden. Danach ging es erst noch ein Paar Kilometer Südlich an einen Wanderparkplatz und von dort mit dem Rad hinauf auf den Hainicher Rennsteig. Auf dieser kurzen Tour von knapp 9 km wurden die Wegpunkte 15 und 16 aufgesucht und die Informationen fürs Final eingesammelt. Sehenswert auf der Strecke die Betteleiche und das Ihlefelder Kreuz. Nach diesem kleinen Ausflug geht es noch bis zu einem Stellplatz in Euerbach bei Schweinfurt. Der Stellplatz ist ruhig gelegen neben einem Sportplatz. Nach einer Abendlichen Runde zu einem Sühnekreuz und den WP 17 gönne ich mir in der Gaststätte am Sportplatz ein Abendessen und danach erlebe ich noch einen schönen Sonnenuntergang.

8.Tag

Das erste Ziel am heutigen Tag war der Gaubahn-Radweg bei Ochsenfurt, der sich sehr gut fahren ließ. Von einem Parkplatz am Stadtrand ging es zum Radweg und auf diesen entlang zu den Wegpunkten 18 und 19. Danach folgte ich den Radweg noch einige Kilometer, bis in der Ferne dunkle Wolken aufstiegen. In einem Bogen wollte ich zurück zum Ausgangspunkt um noch ein paar Dosen zu suchen. Aber so richtig klappte es nicht. Das Regengebiet kam schneller als vermutet und es erwischte mich auf offener Strecke ohne Unterstellmöglichkeit. In Minuten war ich vollkommen durchnässt mit Sichtweiten von wenigen Metern. Kurz vor Ochsenfurt hörte der Regen auf und nach einem Kaffee in der Altstadt kam ich fast trocken am Fahrzeug an. Übrigens die einzige Tour bei der ich auf dieser Reise nass geworden bin.

WP 18

Von hier ging es weiter nach Ansbach, wo ich ein Termin wegen der Solaranlage am CM hatte.

9.Tag

Das Problem mit der Solaranlage konnte nicht gelöst werden, da das komplette Panel gewechselt werden muss und das wird erst geliefert. Reparatur wird für den Rückweg geplant. So kann ich noch am Vormittag meine Fahrt fortsetzen. Am Nachmittag komme ich am Bucher Stausee an. Auf Großes Interesse stößt bei mir der Multi „Ala II Flavia“ zum hier liegenden römischen Kastell und dem Limes. Doch vorher geht es erst mal zum Kreuz am WP 20. Der Multi führt einmal um den Stausee und da ich die Aufgaben des Multis in falscher Reihenfolge löse werden es für mich dann zwei Runden. Da ich mir nicht sicher bin, ob ich den Platz als Übernachtungsplatz nutzen kann geht es danach noch weiter bis nach Heidenheim.

10.Tag

Der nächste Wegpunkt auf dem Jacobswegle wurde standesgemäß zu Fuß absolviert. Naja, einen Parkplatz gab es nicht weit entfernt. Den nächsten Stopp machte ich an einem kleinen Badesee an der Iller. Da der nächste „Meilenstein“ (WP 22) nicht allzu weit entfernt lag wurde die Tour um ein paar Caches und eine Brotzeit etwas erweitert. Übrigens waren hier zwei qualitativ sehr schöne Behälter dabei. Danach ging es noch für die Landschaft untypisch in den See. War ja hier zwar vollkommen alleine, aber als Übernachtungsplatz dann doch nicht so günstig. So suchte ich mir einen Stellplatz in Memmingen. Hier hatte ich noch Glück, denn der Platz war schnell voll. Trotzt des teilweisen leichten Nieselregens war noch Zeit für eine Tour durch die schöne Altstadt.

10. Tag - Deutschland-Tour Multi

Das Ziel liegt nun schon recht nah, doch die Wetteraussichten für das kommende Wochenende versprechen für Obersdorf einiges an Niederschlägen. So werde ich an diesen Tag noch den zweiten Meilenstein (WP 23) besuchen und dann für 2 Tage meine Tour unterbrechen. In Oberdorf bei Immenstadt steige ich noch einmal aufs Rad um zu dem im Tal liegenden Wegpunkt zu gelangen und auf der anvisierten Runde noch ein paar Caches zu loggen. Danach geht es Richtung Chiemgau das Dort für die Rückreise geplante Treffen wird einfach ein paar Tage vorgezogen, da östlich das Wetter besser ist.

12. und 13. Tag

Deutschlandtour Pause im Chiemgau

14. Tag

Vom Chiemsee geht es nach Oberstdorf für den letzten Streckenabschnitt der Deutschland-Tour. Für die Anreise nehme ich mir Zeit um noch ein paar Caches auf der Strecke zu suchen. Bei meiner Ankunft auf dem Stellplatz in Obersdorf sah es noch sehr trübe und bedeckt aus, aber an dem nächsten Tag sollte es besser werden. Auf Grund der Cachebeschreibung und einiger Logs war mir schon etwas flau was die Machbarkeit angeht. Ich war ja auch lange nicht mehr im Gebirge unterwegs. Aber Freunde ermutigten mich und auch die Konsultation eines Teams, welches kurz vor mir die Tour absolviert hatte stimmten mich optimistisch. Einen Tipp nahm ich mir dabei noch zu Herzen und so machte ich mich nach meiner Ankunft noch auf den Weg um mir für den nächsten Tag ein MTB zu besorgen. In der Station hatte ich Glück, ein Paar vor mir verschob ihre Fahrt geplante Tour um einen Tag und so konnte ich, mir das letzte verfügbare Exemplar reservieren.

15. Tag - Final

Das Wetter sah gut aus und da ich möglichst zeitig los wollte war ich um 08.30 Uhr an der Ausleihstation. Aber die Formalitäten und das Einstellen brauchten etwas Zeit und so konnte ich gegen 09.15 Uhr starten. Die ersten knapp 19 km mit dem E-MTB waren fast ein Genuss, auf der Stufe 2 radelte ich fast die gesamte Strecke, der letzte Kilometer hatte es dann doch noch ganz schön in sich. Auch auf Stufe 4 kam ich noch ganz schön ins Schwitzen. Aber wie steil es wirklich war, wurde mir erst auf dem Rückweg bewusst. Auf dem Weg nach oben wurde ein Stopp für den vorletzten WP 24 und gelegentlich für einen Cache eingelegt, wobei ich mir einige für den Rückweg aufsparte. Das Hauptziel war nun mal erstrangig das Final der Deutschland-Tour. Kurze Verschnaufpause an der Speicherhütte. Von hier ging es zu Fuß weiter. Von den Spuren im Matsch her sind hier auf Radfahrer lang. Wahnsinn. Der Weg bis zur Trifthütte hatte es dann schon mal ganz schön in sich. Also an der Trifthütte eine kurze Cachepause gemacht und weiter. Es war herrlich ruhig, der Weg gemütlich und ich konnte auch ein paar Murmeltiere beobachten. Es war wohl genau der Punkt in der Cachebeschreibung. Man freut sich, hat das Ziel der letzten Station schon fast vor Augen und kommt um den Felsen rum und auch Schreck. Ja, genau noch mal eine kleine Klettereinlage bis zum Grenzstein. Am Ziel angekommen war ich nicht mal allein. Es machten gerade zwei Wanderer ihre Fotos am Südlichsten Punkt. Danach war ich an der Reihe mit Fotos, Brotzeit und Cache (nicht das Final). Dann eine böse Überraschung, der Zettel mit allen Notizen der letzten 14 Tage lag noch im Tal. Zum Glück hatte ich überall Fotos gemacht und so setzte ich mich hin und begann alle Aufnahmen durchzusehen, zu notieren und zu rechnen. Das Final überraschte mich etwas, da ich mit einer anderen Richtung gerechnet hätte. Aber nach einem Blick aufs Satellitenbild erschien das Ergebnis plausibel. In der Zwischenzeit füllte sich der kleine Platz mit immer mehr Leuten. Auch ein Cacherpaar, welches ich beim Aufstieg überholt hatte, traf noch ein. Sie waren nicht wegen dem Multi hier oben. Nach einem kurzen Plausch machte ich mich auf, in Richtung Final. Es war nun schon eine Stunde am Grenzstein 147 vergangen. Der Cachecontainer wurde gut gefunden und so konnte ich zufrieden und glücklich mit dem Abstieg begingen. Beim Abstiegt hatte ich mit meinen alten Knochen dann mehr Probleme als bergan. Wieder am Rad angekommen rollte ich zurück ins Tal nicht ohne noch zwischendurch in eine Almhütte einen Stopp eingelegt zu haben. Je näher ich dem Ort komme umso mehr Menschen sind unterwegs. Kurz vorm Ziel biege ich falsch ab und fahre bzw. gehe voll durch das Zentrum. Oh je, ich möchte nicht wissen was hier im Winter los ist. Am Abend plane ich meine Rückreise, da ich einen Tag früher zum Final aufgebrochen bin als vorgenommen habe ich so einen Tag mehr Zeit.

16 bis 18. Tag - Heimreise

Auf der Heimreise mache ich einen Zwischenstopp am Günzstausee bei Breitenthal. Der See ist schön zum schwimmen und der Stellplatz etwas abseits vom Campingplatz. Auf einer kleinen Cache-Rad-Runde werde ich durch einen Einheimischen gefragt wie es mich in diese gottverlassene Gegend verschlagen hat. Den nächsten Tag besuche ich Bekannte und fahre dann weiter nach Ansbach. Den nächsten Tag wird die Solaranlage repariert und ich vertreibe mir die Zeit in der Altstadt, die sehr sehenswert ist. Die Nacht verbringe ich noch auf dem Stellplatz und den nächsten Morgen geht es in aller Frühe zurück nach Hause.


Kleine Statistik:

  • 3067 km gefahren mit dem Cachemobil
  • 15 Radtouren mit gesamt 335 km
  • 119 Geocaches

Reisevorbereit

Zur Planung der Route habe ich mir erst einmal eine PocketQuery mit den ältesten Caches der Inseln aus den Jahren 2000 - 2002 erstellt. Wobei der Hauptaugenmerk auf Monate gelegt wurde die in der Statistik noch fehlten. Unter Beachtung dieser Caches und einiger Touristischer Ziele die wir uns unbedingt ansehen wollten wurde eine ungefähre Strecke zusammen gestellt. Da alles unter 3 Wochen Stress bedeutete, haben wir uns auf eine Zeit von 6 Wochen festgelegt. Ende Januar sollte dabei eine gute Zeit sein. In NZ sind dann die Sommerferien vorbei und wir konnten so Urlaubstage aus zwei Jahren zusammenhängend nehmen. Wettermäßig wollten wir auf der kälteren Südinsel starten und dann in Richtung Norden fahren. Mit Quantas fanden wir auch gute und nicht zu teuere Verbindungen nach Cristchurch und zurück dann von Auckland aus. Das Wohnmobil buchten wir bei die nicht so großen Autovermietung "Wendekreisen" die auch in den beiden genannten Orten Niederlassungen hatte. Vorteil war u.a. Beschreibungen und Mietbedingungen waren auf der Internetseite auch in deutsch vorhanden. Das Fahrzeug und die Ausstattung waren in Ordnung und es gab keine Probleme.

 

1. Tag - Christchurch

Nach 26:30 h landen wir pünktlich um 05.00 Uhr am Morgen in Christchurch. Mit dem Taxi geht es ins Zentrum dort treffen wir gegen 06.30 am Hotel „Quest Christchurch Serviced Apartments“ ein. Hier ist erst einmal warten angesagt, da die Rezeption erst ab 07.00 erscheint besetzt ist und wir letztlich erst ab 10.00Uhr auf unser Zimmer können.

Es folgen erst einmal Frühstück in der New Regent Street, ein kurzer Stadtrundgang und der erste Cache in NZ „GCA094 - 911 Fire Fighters Memorial“. Ein Virtual an der Hauptfeuerwache mit einem Denkmal das allen am 09.11. gefallenen Feuerwehrleuten gewidmet ist.

Am Nachmittag geht es mit dem Bus zur Christchurch Gondola und mit dieser dann auf den Gipfel des Mount Cavendish. Hier Kaffeepause, super Aussicht und zwei Tradis „On Top of the Hills (Canterbury)“ und „Christchurch Gondola (Canterbury)“.

2. Tag Christchurch ca. 24°

Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn und Besichtigung des Botanischen Gartens mit Führung (Kombi-Ticket dazu gehörte auch die Seilbahnfahrt vom Vortag). Der Garten ist sehr schön, er hat aus gut gefallen und als keine Zugabe gibt es die gut zu lösenden Multis „Ring the Bell for Peace (Canterbury)“ und „Right Time for Roses (Canterbury)“. Der „GC9A44 - Triangulation (Canterbury)“ liegt ziemlich außerhalb ist aber mit dem Linienbus erreichbar. Den Weg dorthin und das Umfeld ist nichts Besonderes, aber sein Alter zieht.

 

  • Wetter: ca. 24C°, sonnig

3. Tag - Christchurch/Timaru

Frühstück in der Nähe des Christchurch Cadedral und noch eine Runde durch die Innenstadt und zum Abschluss noch zwei Tradis. Danach holen wir noch unser Gepäck aus dem Hotel und es geht mit dem Linienbus zur Autovermietung. Die Übergabe läuft recht gut, denn es war gerade ein Deutscher Freund des Geschäftsinhabers auf dem Platz der uns einiges übersetzt. Gegen 14.00 Uhr starten wir Richtung Süden, nachdem wir uns im nahe gelegenen Supermarkt schon mal mit den ersten Lebensmitteln eingedeckt haben.

Nach 80 km machen wir den ersten Stopp. Der Wärmetauscher im Wohnmobil funktioniert schon mal super. Das Wasser aus dem Wasserhahn ist heiß genug für den ersten Kaffee. Es geht weiter bis nach Timaru wo wir gegen 19.45 Uhr eintreffen. Der erste Stellplatz ist uns nicht ganz geheuer, mitten auf einer Parkwiese und auch keine anderen Wohnmobile zu sehen. Wir fahren noch etwas weiter und finden dann doch noch den richtigen Stellplatz in der Nähe des Hafens, aber der ist vollkommen voll. Einige Meter weiter ist noch ein Parkplatz unmittelbar am Strand. Dort stellen wir uns einfach mit dazu, sind auch keine Verbotsschilder zu sehen.

  • Fahrstrecke: 166 km
  • Unterkunft: Parkplatz am Strand / keine Kosten
  • Ausstattung: keine Duschen / Toiletten sehr einfach

4. Tag - Timaru/Oamaru/Hampden

Gegen 8.00 Uhr sind wir zwar schon auf den Beinen, aber nach dem Frühstück geht es noch eine Runde am Strand lang um den ersten Cache des Tages zu suchen bevor dann 09.30 Uhr wir aufbrechen. Gegen 12.00 Uhr biegen wir in Oamaru vom Highway ab um Mittag zu machen. Dabei entdecke ich das Fragezeichen zu „For Reference Only (Oamaru)“. Die Aufgabe schien recht gut lösbar und die Bibliothek auch schnell gefunden. Wir standen fast daneben. Nach diesem schönen Cache ging es weiter Richtung Hafenviertel. Dabei stoßen wir auf das STEAMPUNK HQ. Das sah von draußen schon cool aus, so haben wir die 10 $ investiert und haben uns das ganze Museum angesehen. Danach noch Besichtigung der Harbourstreet in der sich unterschiedliche Künstler niedergelassen haben. Gegen 14.40 Uhr treffen wir schon im Hampden Camping Ground ein. Überraschung, der Pächter ist ein Deutscher. Wir bekommen den Tipp, dass ab 17.00 Uhr am Moeraki Leuchtturm die Gelbaugenpinguine beobachtet werden können. Da bis dahin noch etwas Zeit ist geht es erst einmal zu den Moeraki Boulders. Hier wird auch der Earthcache „The Moeraki Boulders (North Otago)“ absolviert.


  • Wetter:  ca. 25 - 30°C, sonnig
  • Fahrstrecke: 123 km + 32 km
  • Unterkunft: Hampden Camping Ground / 34$ mit Stromanschluss
  • Ausstattung: Küche/Duschen/Toiletten alles i.O, Internet gegen Gebühr

 

5. Tag- Hampden/Dunedin

Vor dem Aufbruch suchen wir noch die Tradis am War Memorial und auf dem Friedhof. Wobei wir nur jenen am Friedhof finden. Unsere Route führt uns den Highway 1 weiter bis Palerson und dort den Highway 85 in westliche Richtung. Vorbei an den größten Goldminen Neuseelands bei Macraes „GC2XZT1 - Just Gold Dust Now (East Otago)“ legen wir in Middlemarch eine kleine Kaffeepause aus. Sehr schönes Cafe im Garten einer älteren Dame unmittelbar an der Straße. Danach geht es zum Cache „GC153 - Cache Sutton Salt Lake (Middlemarch, Otago)“. Imposante Landschaft, bis zum Salzsee wandern wir aber nicht mehr. Es ist schon ziemlich spät und wir wollen noch bis nach Dunedin kommen. Sehenswert ist hier besonders der Victorianische Bahnhof. Hier gibt es einige sehr alte Geocache. Wir besuchen den Tradi „GCB2 - Cache Botanical Gardens (Dunedin, Otago)“ und den Virtual „GCB6C - Centennial Memorial (Dunedin, Otago)

  • Fahrstrecke: 210 km
  • Unterkunft: Dunedin Hollyday Park / 80$ mit Stromanschluss für 2 Tage
  • Ausstattung: Küche/Duschen/Toiletten alles i.O

6. Tag - Otago Peninsula

Wir unternehmen eine Runde über die Otago Halbinsel. Erst Besichtigung von Larnachs Castle (das einzige Schloss auf Neuseeland) und weiter bis Taiaroa Head. Das Royal Albatros Center besichtigen wir nur von außen, der Eintritt ist uns zu teuer. Wir sehen auch ganz kurz einen fliegenden Königsalbatros. Die nördliche Küstenstraße geht es zurück und wir legen in Harington Point einen Badestopp ein. Nur einige Kilometer weiter entscheiden wir uns kurzfristig doch noch für einen Bootstripp zur Albatros Kolonie. Eine gute Entscheidung, der Kapitän weiß genau wo wir welche Tiere zu sehen bekommen und die Kolonie mit nur noch einigen Jungvögeln ist vom Wasser besser zu sehen aus von den Wegen des Albatros Center.

  • Wetter: ca. 30°, sonnig
  • Fahrstrecke: 64 km (Kerstin)

7. Tag - Dunedin/Fortrose 

Start ist um 09.30 Uhr Richtung Nugget Point. Die Nuggets sehen ein bisschen aus wie senkrecht im Wasser liegende Pancakes. Tradi „Nugget Point (Catlins. Otago)“ und EC „Nugget Point Stratigraphy (Otago)“ Nach diesem Abstecher folgen wir dem Highway 1 in südlicher Richtung. Immer wieder lesen wir etwas von Wasserfällen. Spontan biegen wir Richtung Purakaunui Falls ab. Eine kurze Wanderung führt dann zu dem mitten im Wald liegenden nicht sehr hohen aber breiten Wasserfall. Wir müssen von Dort zurück zum Highway, den dort liegt „GC1C8 - Table Hill (Owaka, Otago)“ aus dem Jahre 2001, den ich unbedingt finden möchte. Fast an der Straße, aber dennoch mitten im Bush. Ich schlage mich allein durch Dickicht. Einen Zugang gibt es nicht wirklich und die Suche war recht abenteuerlich und hat Spaß gemacht. Nach ca. 35 km verlassen wir den Highway und nehmen die Küstenstraße. Etliche Kilometer fahren wir über Grabbleroads und kurz von 20.00 Uhr treffen wir in Fortrose oder auch „Russeltown (Catlins) NZ“ ein. Am Strand gibt es Stellplätze für Campervans.

  • Wetter: ca. 28°, sonnig
  • Fahrstrecke:  249 km
  • Unterkunft:  Fortrose / PP am Strand / Kostenlos
  • Ausstattung:  Duschen und Toiletten vorhanden, i.O

8. Tag - Fortrose/Tuatapere

Unsere Fahrt führt uns zunächst zum Bluff Hill/Motupohue. Vom höchsten Punkt am südlichsten Ende der Insel hat man eine sehr schöne Aussicht. „EC - Motupōhue (Southland)“ Wir machen eine Wanderung den Berg hinunter, da ich annahm so zum bekannten Südlichsten Punkt der Insel zu kommen. Es geht 45 Minuten bei ziemlich heißen Temperaturen bergab, zum Glück führen 2/3 der Strecke durch den Wald. Unten kommen wir zwar zu einem schönen Aussichtspunkt, do es ist nicht die gesuchte Stelle. Ein Blick auf die Karte zeigt, wir müssen ein ganzes Stück weiter nach Osten. Also erstmal bergauf zum Fahrzeug und dann mit diesem direkt bis zum „Lands End“. Hier essen wir auch zum ersten Mal in einem Restaurant zu Mittag. Das Essen war topp und von den Preisen waren wir positiv überrascht. Der Cache „Lands End (Stirling Point, Southland)“ darf natürlich nicht fehlen. Danach geht es weiter bis zur Monkey Island (GC112C - Virtueller Cache). Hier wollten wir eigentlich übernachten, aber ein ziemlicher Sturm kommt auf und dunkle Wolken ziehen sich zusammen. Der Stellplatz ist unmittelbar am Strand und der Sand zieht durch alle Ritzen. Wir fahren ins Landesinnere bis nach Tuatapere.

 

  • Wetter:  ca. 30°, Nachmittag wolkig mit beginnenden Regen
  • Fahrstrecke:  185 km
  • Unterkunft:  Tuatapere Motels / Camper Stellplatz mit Powered Sides 38$
  • Ausstattung:  Küche, Duschen und Toiletten in der Backpackerunterkunft können mit genutzt werden.

9. Tag - Tuatapere/Te Anau

Zuerst geht es zum Lake Hauroko, der Nieselregen wird immer stärker und als wir am See ankommen schüttet es und man hat kaum eine Sicht auf den See. Es geht 34 km den gleichen Weg zurück, etwa die Häfte ist nur eine Grabbleraod. Nach 5 km versperrt aber erst einmal ein umgekippter Baum die Straße. Zum Glück kann ich ihn zur Seite ziehen. Für den Virtual „GC1FCC - Clifden Bridge (Clifden, Southland)“ machen wir bei strömenden Regen an der Hängebrücke einen Stopp. Kerstin bleibt im Fahrzeug, ich mache ein paar Aufnahmen. In TeAnau suchen wir uns einen Campingplatz für die nächsten zwei Nächte.

  • Wetter:  ca. 17°C, Regen
  • Fahrstrecke: 172 km
  • Unterkunft: Fiordland Great Views Holiday Park (2 Tage, 96 $)
  • Ausstattung: sehr schöner Platz, Sanitär und Küche alles i.O.

10. Tag - Milford Sound

Heute ist 6.30 Uhr aufstehen angesagt und um 07.40 Uhr fahren wir dann los zum Milford Sound. Mit einigen kurzen Zwischenstopps kommen wir um 09.30 Uhr an. Die Parkplätze sind noch nicht so voll. Eine Stunde später beginnt die Fahrt durch den Sound mit Zwischenhalt am Unterwasser Observatorium. Danach geht es erst einmal bis zum Hollyford Track. Von dort geht es den Trail hinauf bis zum Lake Marian. Keine einsame Wanderung wie versprochen, es sind eine Unmenge Leute unterwegs und auch oben am See angekommen ist es ziemlich voll. Dennoch eine schöne Wanderung und wunderbare Landschaft. Heute wurden nur zwei EC besucht „Milford Sound“ und „The stunning Lake Marian“ der Cache an den Marian Falls war leider gerade deaktiviert.

  • Wetter: leicht bewölkt bis sonnig, es wird wärmer
  • Fahrstrecke: 234 km

11. Tag - Te Anau/Fairlight

Es wird ausgeschlafen und danach verbringen wir den Vormittag in Te Anau. Etwas bummeln und Geschäfte ansehen. Einen freien Platz für die Überfahrt zu den Glowworm Caves können wir erst 15.00 Uhr bekommen. Reichlich 2 Stunden später geht es weiter Richtung Nordwesten. In Garston machen wir einen kurzen Stopp für den recht lustigen Cache „Newmans Way (Southland)“ An einem alten verlassenen Bahnhof finden wir das erste Mal einen Stellplatz für uns ganz allein. Ein Lost Place in einem top Zustand, bei uns einfach undenkbar. Hier gibt es natürlich auch einen Cache „Kingston Flyer - Fairlight (Otago)

 

  • Wetter:  ca. 20° sonnig
  • Fahrstrecke: 126 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Parkplatz / only vehicle with self contained / kostenlos
  • Ausstattung: nix vorhanden

12. Tag - Fairlight/Albert Town

Wir besuchen Queenstowns, ein Muss für viele Neuseelandreisende. Wir haben aber gerade keine Lust auf Stadt oder Schiffsrundfahrt auf dem Lake Wakatipu. Schiff hatten wir die letzten zwei Tage. So geht es nur mit der Skyline Queenstown Gondola auf 450 Meter um die Aussicht auf die Stadt und die Umgebung zu genießen und den Virtual „GC7BA71 - A Remarkable Picnic Spot.“ zu besuchen. Kerstin fährt noch mit dem Bob. Danach geht es weiter in Richtung Wanaka. Wir wählen den Gebirgspass über die Crown Range Road, mit 1077 m ist diese Straße der höchste versiegelte Straßenpass des Landes. „GCRG52 - Head Bling (Central Otago)“ Schon der Aufstieg über eine Vielzahl von Serpentinen war genial. In Cardrona legen wir eine kleine Pause ein. Hier gibt es markantes Hotel aus der Zeit des Goldrausches und weiter sehenswerte historisches Gebäude wie Stadthalle und Kirche „GC1GT9E - Cardrona (Otago)“. Am Hotel gibt es ein keines Goldgräbermuseum, was aber gerade geschlossen war.

 

  • Wetter: ca. 20° wechselhaft sonnig bis wolkig
  • Fahrstrecke: 140 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Albert Town Campground / 20$ / DOC Briefumschlag
  • Ausstattung: Duschen und Toiletten sehr einfach

13. Tag - Albert Town/Haast

Nach dem Aufstehen erst mal den Cache „GC4V3GN - Albert Town Pioneers (Central Otago)“ unmittelbar auf dem Campingplatz gesucht. Dann Frühstück in Wanaka, kleiner Spaziergang durch den Ort mit Cache und Besuch von Puzzeling World. In zwei Tagen soll gutes Wetter am Gletscher sein. Über die i-site buchen wir schon mal unseren Flug für Donnerstag. Nach dem Mittag geht es vorbei an schönen Bergseen in Richtung Westküste. Auf dem Haast Pass Highway sind Spuren des Regens der letzten Tage zu sehen.

  • Wetter:  ca. 20° erst sonnig, ab 17.00 Regen
  • Fahrstrecke: 147 km
  • Unterkunft: Haast Lodge Backpackers & Motor Park/ 43$/ mit Strom und Wifi
  • Ausstattung: Duschen/Toiletten/Küche alles i.O.

14. Tag - Haast/Fox Glacier

Als erstes geht es an den Haast Beach, der erste Kontakt mit der Tasmanischen See. Wir lassen Wellen und Wind auf uns einwirken. Nach einigen kurzen Stopps mit den Caches „Dune Lake“, „Knight's Point“ und „Cook the man some eggs!“ sowie einer ausgiebigen Mittagspause am Lake Paringa kommen wir gegen 17.00 Uhr in Fox Glacier an.

  • Wetter:  ca. 22° sonnig
  • Fahrstrecke: 145 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Fox Glacier Lodge/ 40$ mit Strom
  • Ausstattung: Duschen/Toiletten/Küche und Grills alles i.O.

15. Tag - Fox Glacier/Harihari

Heute Helikoper Rundflug über Fox Glacier und Franz Josef Glacier mit Zwischenlandung auf dem Gletscher. Nachmittag Wanderung um den Lake Matheson mit dem EC „Reflections of a Glacial nature (Lake Matheson)“. Weiterfahrt bis Harihari.

  • Wetter:  ca. 22° sonnig
  • Fahrstrecke: 101 km
  • Unterkunft: Harihari Hotel/ 30$ mit Strom
  • Ausstattung: Duschen/Toiletten in der Backpackerunterkunft – sehr guter Zustand

16. Tag - Harihari/Barrytown

Abfahrt gegen 8.30. Erster Stopp in Ross einer alter Goldgräbersiedlung mit Museumsdorf. Alles frei zugänglich, man gibt freiwillig eine Spende zur Unterhaltung der Gebäude. Dazu gibt es den EC „GC23BVR - Gold (Westland)“ Weiter geht es bis an den Lake Mahinapua. Kerstin macht ein Mittagschläfchen in der Sonne und ich gehe auf Cachetour „Bellbird Walk (West Coast)“, „Bellbirds will sing to you here!“ und „X marks the spot“. Im Junction Honey Cafe gibt es leckeres Eis und wir kaufen Manuka Honig. In Greymounth machen wir einen kurzen Stadtbummel und kehren in eine der Kaffeeröstereien ein. Dann geht es noch bis an den Strand von Barrytown. Hier haben wir allein einen wunderbaren Sonnenuntergang am Meer. Kurz nach Sonnenuntergang taucht aber am Stellplatz noch ein zweites Fahrzeug auf.

  • Wetter:  ca. 15-20° sonnig
  • Fahrstrecke: 146 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Stellplatz am Strand/ only vehicle with self contained / kostenlos
  • Ausstattung: nix vorhanden

17. Tag - Barrytown/Hope

Das erste Ziel des heutigen Tages die Pancake Rocks. Wir sind ziemlich führ vor Ort, so war es noch nicht ganz so voll. Die Infos für „Punakaiki Pancakes Earthcache“ konnte gut ermittelt werden. Weiter geht es bis nach Westport, dort besuchen wir nur auf Empfehlung „Kathrin’s Taste of Europe". Kathrin und ihr Mann stammen aus dem Mansfelder Land und betreiben den Imbiss schon einige Jahre. Nach einem netten Gespräch und gutem Essen geht es weiter. Ungeplant halten wir an der „Buller Gorge Swing Bridge“ und entscheiden uns für einen Besuch mit Rundgang durch den angrenzenden Park. Unser Nachlager schlagen wir heute auf der Hope Saddle Lookout auf.

  • Wetter:  ca. 15-20° sonnig
  • Fahrstrecke: 229 km
  • Unterkunft: Stellplatz Hope Saddle Lookout/ only vehicle with self contained / kostenlos
  • Ausstattung: Sitzgelegenheiten und Toiletten vorhanden

18. Tag - Hope/Golden Beach

Sonnenaufgang im Gebirge und der Cache „GC1C8F - Hope (Nelson/Tasman)“. Unser nächstes Ziel ist der Golden Beach, aber es ist für die nächsten Tage Regen angesagt und die Fähre in 2 Tagen gebucht. Auf dem Weg zum Beach machen wir einige Cache Stopps, so auch an einem riesigen Holz Bullen „It's Laughable (Nelson/Marlborough)“. In Tapawera gibt es dazu noch ein zweites Frühstück. Im „The Country Kitchen“ sitz man sehr gut und ich mache meine Berechnungen für den Mysterie „GC7F55Q - Te Waharoa o Kahurangi (Tapawera)“. Auf dem Campingplatz angekommen geht es erst einmal ins Wasser, Wolken ziehen auf und für Abend ist Regen angesagt. Nach dem Abendessen noch eine Runde am Strand, wir finden nicht alle Caches aber bei „Selwyn Street Walkway (Nelson/Marlborough)“ sind wir erfolgreich.

 

  • Wetter:  ca. 24° wechselhaft Sonne später Regen
  • Fahrstrecke: 149 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Pohara Beach - Hollyday Park / 49$ mit Strom
  • Ausstattung: Dusche/WC/Küche/WiFi alles vorhanden und i.O.

19. Tag - Golden Beach/Picton

Es regnet schon die ganze Nacht und auf der Rückfahrt durchs Gebirge kommen noch Nebel und Sichtweiten unter 50 Metern auf einer recht kurvenreichen Strecke dazu. In Nelson trotz Regen keiner Stadtrundgang (EC – Nelson Rocks), einkaufen, Museumsbesuch und Besichtigung der Cathedral (Virtual – Piki mai). Am „Pelorus Bridge Cafe & Motorcamp“ erleben wir unseren ersten und einzigen Reinfall mit einem Campingplatz. Der Typ an der Rezeption will sofort 36$ für die Unterkunft und schickt uns dann auf die andere Seite des Fußes wo der Stellplatz für die Campervans wäre. Der Platz gefällt uns nicht Sanitäreinrichtung sind alle auf der Seite der Rezeption und man müsste bei strömenden Regen 300 Meter hin und her laufen. Geld gibt es nicht zurück wir fahren weiter. Es ist schon ziemlich spät und alle angefahrenen Plätze sind belegt. So kommen wir am Abend doch schon in Picton an.

  • Wetter: ca. 20° Dauerregen
  • Fahrstrecke: 235 km
  • Unterkunft: RSA Stellplatz / 10$ Spende werden erwartet
  • Ausstattung: nichts

20. Tag - Picton/Wellington

Vor der Fährüberfahrt haben wir noch etwas Zeit und wir sehen uns in Picton um. (GC23JEY - Coathanger Bridge) Ankunft in Wellington gegen 17.45 Uhr, es geht in östliche Richtung auf einen uns empfohlenen Campingplatz.

  • Wetter: ca. 28° sonnig
  • Fahrstrecke: 43 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Catchpool Valley Caming Area / DOC Platz, Bezahlbehälter zerstört, es kommt auch kein Ranger um die Gebühr von 12$ einzusammeln, daher kostenlos
  • Ausstattung: Dusche / WC / Grillplatz alles i.O. und sauber

 

 

21. Tag - Wellington / Porirua

 

Heute geht es zum Cache Highlight in NZ überhaupt. GC46 - Geocache by Kevin Anderson (Wellington) wurde bereits im Mai 2000 versteckt und ist der älteste Cache Neuseelands. Eine kleine Wanderung führt den Fluß entlang über eine Hängebrücke zum Cache. Danach finden wir noch eine versteckt liegende Badestelle. Nach der Erfrischung geht es weiter ins Zentrum von Wellington. Wir besuchen den Mount Victoria (GCEE0 Virtueller Cache). Man hat einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt, den Flughafen und die gesamte Umgebung. Nach diesem Abstecher verlassen wir die Stadt und fahren bis nach Porirua. Der Platz ist ziemlich voll, aber wir finden gerade noch eine freie Stelle. Vor dem Abendessen geht es noch ein Stück über den Camborne walkway.

  • Wetter: ca. 28° sonnig
  • Fahrstrecke: 83 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Ngatitoa Domain Camping, kostenlos
  • Ausstattung: Dusche / WC vorhanden, es Stück zu gehen

 

22. Tag - Porirua / Wanganui

Erstes Ziel am heutigen Tag sind die Dünen im Queen Elisabeth Park. An Wochenenden kann man hier mit einer historischen Straßenbahn durch den Park fahren. Heute ist es hier sehr ruhig und wir können in Ruhe u.a. den historischen Cache „GC38E - Cache Queen Elizabeth Park (Wellington)“ suchen. In Otaki verlassen wir den Highway 1 für eine Mittagspause. Kerstin möchte unbedingt durch ein paar Geschäfte schlendern. Zeit für mich ein paar Dosen zu suchen. Gut zu lösen und interessant ist der Kurzmulti „Te Rauparaha Memorial (Otaki)“. Da wir gelesen haben das Fahrten auf dem Whanganui River sehr schön sein sollen fahren wir bis in den gleichnamigen Ort der auch die älteste Maori Siedlung am Fluss ist. Besichtigung der Durie Hill mit wunderbarem Blick über Stadt und Umgebung. Die Anhöhe erreicht man vom Fluss aus u.a. durch einen langen Tunnel und einem Fahrstuhl aus dem Jahre 1919. Der Durie Hill überrascht mit dem EC - GC5NWER eines Owners aus der Heimat. Am Lake Victoria etwas abseits vom Zentrum erleben wir dann noch einen schönen Sonnenuntergang.

  • Wetter: ca. 22° sonnig teilweise wolkig
  • Fahrstrecke: 179 km
  • Unterkunft: Virginia Lake Freedom Camping, kostenlos
  • Ausstattung: Toiletten und Grillplatz in der Nähe

23. Tag - Wanganui / Pipiriki

Im I-Side erfahren wir, dass die Bootstouren alle oberhalb des Flusses beginnen. Für die ca. 60 km bis dorthin sollten wir aber wenigstens 2h Fahrzeit einrechnen. Was sich dann auch bestätigte. Wir reservieren gleich eine Tour für den nächsten Tag. Auf Grund des Regens der vergangenen Tage steht noch nicht fest ob die Tour stattfindet. Danach sehen wir uns am Vormittag noch in dem recht netten Städtchen um. Den Cache „Majestic Square“ auf einem sehr belebten Platz müssen wir schon ganz schön suchen.

Die Fahrt den Whanganui entlang ist recht abenteuerlich, Sand- uns Schotterpisten die teilweise bis auf Fahrzeugbreite weggebrochen sind. Mit Campingplätzen sieht es sehr dünn aus. Der dem Bootsanleger nächstgelegenen Platz in Ranana gefällt uns nicht so richtig. Wir fahren auf gut Glück weiter auch wenn die App keine Stellplätze mehr anzeigt. Es war auch gut das wir diesen nicht genommen haben, den in der veranschlagten halben Stunde hätten wir es nie bis zur Anlegestelle geschafft. Wir haben Glück, den der Bootsbetreiber hat einen vollkommen neuen Campingplatz der noch nirgends verzeichnet war.

  • Wetter: ca. 28° sonnig
  • Fahrstrecke: 75 km
  • Unterkunft: Whanganui River Adventures Campground / 30$ im Stromanschluss
  • Ausstattung: Küche/Duschen/WC alles topp

24. Tag - Pipiriki / Whakapapa

Der Tag beginnt 10.15 Uhr mit einer Jetboot Fahrt auf dem Whanganui River und einer 3 km Wanderung zur Bridge to Nowhere und von dort wieder zurück zum Boot. Nach 4,5 h sind wir wieder im Camp und es geht weiter bis nach Whakapapa mit meheren kurzen Stopps. Im Holiday Park bekommen wir gerade noch den letzten freien Platz. Da ich beiden geplanten Caches an der Bridge to Nowhere und dem Weg dorthin nicht gefunden habe, mache ich mich am Abend noch mal kurz auf und besuche „Bilbo Baggins“ (GC6J69E).

  • Wetter: ca. 30° sonnig
  • Fahrstrecke: 98 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Whakapapa Holiday Park / 92$ im Stromanschluss für 2 Tage
  • Ausstattung: Küche/Duschen/WC/ überdachter Grillplatz alles i.O.

25. Tag – Whakapapa

Auto freier Tag. Wir unternehmen eine Tages Wanderung vorbei an den Taranaki Falls und dem Lower Tama Lake bis zum Tama Upper Lake. Dazwischen liegt auch der Cache „GC1WT8G - Tama Lakes (Central Plateau)“. Oben angekommen zieht es sich zusammen und es regnet bis kurz vor den Wasserfällen. Wir sind bis auf die Haut nass, aber bis wir am Campingplatz ankommen sind wir auch wieder trocken. Während Kerstin Wäsche wäscht und das Abendessen vorbereitet begebe ich mich noch einmal nach „Mittelerde“ und besuche „Frodo Baggins“, „Sam Gamgee“ und „Gandalf the Grey / the White“ alles Tradis in der Nähe des Camps.

  • Wetter: sonnig/Nachmittag Regen

26. Tag – Whakapapa / Wharewaka

Nach dem Frühstück und der Abwasserentleerung geht es weiter. In Opotaka (GC6K6Z2) einem kleinem historischen Maori Dorfstandort machen wir den ersten Stopp. In Turangi versorgen wir uns mit Lebensmitteln und buchen über das Besucher Center ein Maori Tanzveranstaltung mit Hangi Essen. Unweit der Stadt verbringen wir den Nachmittag am Strand des Taupo. Da wir hier nicht über Nacht stehen dürfen fahren wir noch etwas weiter und finden am Five Mile Bay einen Stellplatz.

Der Cache, den Sie suchen, ist ein 1-Liter-Sistema

  • Wetter: morgens bedeckt, dann sonnig
  • Fahrstrecke: 102 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Five Mile Bay / Kostenlos
  • Ausstattung: nur eine Dixi artige Toilette vorhanden

27. Tag – Whakapapa / Rangatira Park

Vor dem Aufbruch besichtige ich noch Miss Piggys Makeup Kiste, und man lehrt dabei gleich noch die Pflanzen kennen, denn der Hinweis war „Manuka“. So jetzt ist klar wie die berühmte Pflanze aussieht. Zuerst machen wir einen Stopp in Taupo und danach geht es weiter bis zu den Huka Falls. Hier machen wir auch eine kleine Wanderung um den Cache GC931D - The Huka Falls (Bay of Plenty) aus dem Jahre 2002 und zwei weitere Tradis am Wanderweg zu suchen. An der Aussichtsplattform zum Wasserfall konnte dann auch noch die Infos für einen Earthcache notiert werden. In der Nähe am Waikato River schlagen wir unser Nachlager auf. Am Camp Ground ist auch eine Badestelle, die Strömung des Flusses ist aber ziemlich stark.

  • Wetter: erst sonnig, später etwas bewölkt
  • Fahrstrecke: 20 km
  • Unterkunft: Hipapatua Recreational Reserve/ Kostenlos
  • Ausstattung:

28. Tag – Rangatira Park / Lake Okaro

Heute sind wir sehr früh aufgestanden und haben erst auf halber Strecke Richtung Whakarewarewa irgendwo am Straßenrand gefrühstückt. In der Maori Village, können wir uns aber erst einmal frei bewegen, es gibt einen Flyer in Deutsch zu den einzelnen Objekten im Dorf. Wir müssen uns nur an die Zeiten für die Tanz- und Gesangsvorführung sowie das anschießende Hangi Essen halten. Vieles ist in den letzten Jahren kostenpflichtig geworden im Gebiet rund um die Maorisiedlungen, aber eine kostenlose Bademöglichkeit gibt es noch. Wir fahren in den Cerosene Creek, hier kann man kostenfrei im ca. 38° warmes schwefelhaltigen Wasser baden. Danach Besuch der Mud-Pools, das ist aber zu ungesund und zu heiß um hinein zu gehen. „Porridge Pot (Bay of Plenty)“ Wetter wird schlechter und es beginnt zu Regnen. Den Track durchs Wai-O-Tapu Geothermalgebiet ersparen wir uns, zu nass von oben und zu teuer. Am Lake Okaro finden wir einen kostenfreien Stellplatz. Kerstin geht trotz Regen noch im See baden.

  • Wetter: erst sonnig, ab ca. 17.00 Regen
  • Fahrstrecke: 124 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Lake Okaro Campside / Kostenlos
  • Ausstattung: Toiletten, Duschen und Grillplatz vorhanden, nicht so guter Zustand

29. Tag – Lake Okaro / Matamata

Der Tag beginnt für mich mit einer Runde um den See (GC7GMY1 und GC17N45). Hier liegen zwar noch zwei weitere Tradis, die ich aber nicht gefunden habe. Es ist noch alles recht feucht, aber die Sonne kommt raus. Auf Grund der Feuchtigkeit - Frühstück im Fahrzeug. Nur wenige Kilometer weiter, Wetter ist gut wir machen doch noch eine Wanderung durchs Vulkangebiet. Der Track durchs Waimangu Volcanic valley ist kostenpflichtig, da zahlen wir doch gleich ein paar Dollar mehr und können somit an einer Rundfahrt über den Lake Rotomahana teilnehmen. Wanderung ca. 2,5 h / Schiff 3/4h, Retour mit Bus im Eintritt enthalten. Abschluss mit dem Cache „Why Waimangu....(Bay of Plenty)“ Am Nachmittag kurzer Aufenthalt in Rotoura, danach geht es weiter nach Matamata. Hier können wir uns auf dem Parkplatz vor einem Backpacker Hostel abstellen und die Küche und Sanitäreinrichtungen mit nutzen. Am Abend noch kleiner Stadtrundgang, sehr viel los im Ort.

  • Wetter: sonnig, vereinzelt Niederschlag
  • Fahrstrecke: 91 km
  • Unterkunft: Matamata Backpackers Hostel/ 30$
  • Ausstattung: Küche, Speiseraum, Sanitär alles i.O. incl. WLAN

30. Tag – Matamata / Tauranga

Nicht weit vom Hostel entfernt am I-Side Center starten die Busse nach Hobbiton. 08.30Uhr fahren wir mit dem ersten Bus nach „Mittelerde“. Der Besuch des Filmsets ist nur mit Führung möglich. Gegen 11.30 Uhr sind wir zurück und wir verweilen noch etwas in Matamata. Kerstin Stadtbummel und Ich Cachetour. Zum Abschluss noch Besuch eines netten Hobbit Fan Cafes. Nach 16.00 Uhr treffen wir in Tauranga ein, zu dieser Zeit hat fast kein Geschäft mehr im Zentrum auf. Aber nach dem ich in Matamata bei der Cachesuche vollkommen erfolglos war finde ich hier im Zentrum wenigsten meinen Tagescache „Bravo! It's a Nano“. Wir machen das erste Mal Bekanntschaft mit Parkscheinautomaten. Ungewöhnlich für uns, man bezahlt und muss das Fahrzeugkennzeichen mit eingeben. Eine Quittung bekommt man nicht. Eine nette Politesse erklärt uns, dass sie mit ihrem Lesegerät die Fahrzeugdaten der parkenden Autos aufnimmt, geht alles über den Strichcode in der Heckscheibe, und dann sofort sieht ob bezahlt wurde und seit wann geparkt wird. Wir übernachten am Omanu Beach und haben einen schönen Sonnenuntergang.

  • Wetter: sonnig, ein kurzer Schauer
  • Fahrstrecke: 78 km
  • Unterkunft: Stellplatz am Omanu Beach Surf Club/ kostenlos
  • Ausstattung: Toilette und Dusche am Surf Club (zwischen 20.30 – 06.00 Uhr geschlossen)

31. Tag – Tauranga / Whangamata

Als erstes geht es bis nach Te Puna in der Quarry Park. Ein alter Steinbruch als Kunstobjekt. Gelandet sind wir hier auf Grund des Caches GC30AB „Old Quarry (Bay Of Plenty)“ aus dem Jahre 2002. Der kleine Spaziergang war sehr schön und interessant, der Eintritt ist frei, Spende optional. Weiter geht es bis nach Waihi zur Besichtigung der „Martha Gold and Silver Mine“ (GC1G06V). Der Blick vom Rand der Mine in die Tiefe ist schon beeindruckend. In der Nähe des Stadtzentrums kann man auch noch ein altes Pumpenhaus besichtigen - GC21W6W „The Pumphouse“. Unser Nachlager schlagen wir am Strand von Whangamata auf. Sehr schöner Sandstrand und bei Ebbe kann man zu Fuß eine der vorgelagerten Inseln erreichen und auch einige Cache suchen. Für mich reicht es nur für „GC22Q26 - Island Treasure (Coromandel)“. Es wurde bereits dunkel und das Wasser beginnt schon zu steigen.

  • Wetter: Sonnig
  • Fahrstrecke: 107 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Wangamata Overnight Parking/ kostenlos
  • Ausstattung: Duschen und Toilette vorhanden

32. Tag – Whangamata / Coromandel

Vor dem Frühstück geht es erst einmal im Meer baden. Da wir am Hot Water Beach die Gezeiten beachten müssen und wir eigentlich in 3 Tagen in Auckland sein wollten beschließen wir schon heute bis nach Coromandel zu fahren. Auf dem Weg dort hin machen wir an unseren ersten Kauribäumen einen Stopp „GCA359 - Double Trouble“ der zu einem Zwillings Kauri führt.

In Coromandel erfahren wir etwas über eine recht interessante Eisenbahnstrecke. Dort fährt auf einer recht abenteuerlichen privat errichteten Strecke eine Schmalspurbahn den Berg hinauf. Oben hat man einen schönen Ausblick auf das Umland. Wir bekommen für 16.30 Uhr noch einen freien Platz. Vorher gehen wir auf Empfehlung des Campingplatz Inhabers noch sehr lecker Fisch essen. Am Abend unternehme ich noch eine kurze Wanderung ins The Kauri Block Revisit. (GC456BD).

  • Wetter: sonnig
  • Fahrstrecke: 140 km
  • Unterkunft: Tidewater Motel Coromandel / 40$ mit Strom
  • Ausstattung: Toiletten, Duschen, Küche alles in sehr guten Zustand

33. Tag – Coromandel / Kaiaua

09.00 Uhr ist heute Start, es geht die gleiche Strecke zurück bis zum Hot Water Beach. Als wir ankommen ist es schon sehr voll und wir haben natürlich die Schaufel vergessen. Kerstin findet aber ein Loch in das wir uns mit reinlegen können. Ist nicht so meine Sache, ich gehe lieber Dosen suchen. (GC3CCTW - Pohutukawa Grove Walkway). Wenn man hier schon ca. 1km vor der Ortschaft hält (Parkplatz vorhanden) und dort zum Strand läuft ist es vermutlich bedeutend leerer am Stand und das Erlebnis des heißen Wassers hat man dort auch noch. Eine Stunde heißes Wasser reichen und wir fahren weiter bis nach Tairua. Hier machen wir Mittag und danach ist etwas ausruhen und baden angesagt. Wir verlassen die Halbinsel und fahren Richtung Auckland bis nach Kaiaua. Nicht weit vom Stellplatz in Kaiauas Fisheries holen wir uns leckeren gebackenen Fisch.

  • Wetter: sonnig/heiß
  • Fahrstrecke: 201 km
  • Unterkunft: Kaiaua Boat Club/ Kostenlos
  • Ausstattung: öffentliche Toilette vorhanden, sonst nichts weiter

34. Tag – Kaiaua / Matapouri

Das erste Ziel unserer Tour war eigentlich der Tradi „Dam Tourists (Auckland)“ in der Nähe eines Staudamms im Hunua Ranges Regional Park. Aber hier suchten wir vergeblich. Da unser Treffen für den heutigen Tag verschoben wurde können wir erst einmal Auckland ohne Stopp passieren.

Am Nachmittag besichtigen wir das Centrum von Whangarei mit dem Virtual GC7B7TH - Hundertwasser - Te Kakano und den AH Reed Memorial Park (GC2MRFC – A H Reed). Weiterfahrt bis nach Matapuori, recht einsamer Ort und der einzige Store hat geschlossen. Dafür sehr schöner Sandstrand, herrlicher Abend mit schwimmen im Meer.

  • Wetter: sonnig/heiß
  • Fahrstrecke: 314 km (beide abwechselnd gefahren)
  • Unterkunft: Matapouri Beach / Kostenlos
  • Ausstattung: öffentliche Toiletten und Duschen

35. Tag – Matapouri / Lake Ohia

Ich mache erst einen Morgenspaziergang am Strand, danach Frühstück. Als wir beim essen sind kommt die Ordnungsbehörde und macht uns und andere Camper darauf aufmerksam, dass wir falsch stehen. Der Stellplatz ist nur für vier Camper zugelassen, es stehen weit mehr da. Es gibt nur eine Belehrung und einen Flyer wo die nächsten Stellplätze der Gemeinde sind. Interessant war es wurde kein Camper aus dem Fahrzeug „getrommelt“ die Beamten haben immer gewartet bis sich die Insassen draußen gezeigt haben. Erster Stopp heute Kawakawa, der Wohnort Hundertwassersmit dem Tradi GC794JD - Hundertwasser's Gift. Danach geht es über eine Umleitungsstrecke an den geschichtsträchtigen Ort Waitangi. Die kostenpflichtige Besichtigung von Gelände und Museum ist nur mit einer Maori Show zusammen möglich. Der Besuch wurde mit Psst!--Here, Sign this Treaty! beendet. Unterwegs machen wir noch einen Stopp in einer fern des Highways liegenden Eisdiele einer Blaubeerfarm und später an einem goldenen Ei zu dem Virtual aus dem Jahre 2002 „GC8DD1 - Get Cracking (Northland)“ zu finden. Den Abend verbringen wir wieder an einem schönen Strand. An der nahe gelegenen Süßwasserlagune gibt es auch noch einen Cache „GC2N1MG - Cache Lagoon 16“

  • Wetter: sonnig/heiß
  • Fahrstrecke: 213 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Tokwraubeach freedom Camp / kostenlos
  • Ausstattung: Irgendwo weit weg sollen Toiletten sein

36. Tag – Lake Ohia / Opononi

Nach dem Frühstück und einem Bad im Meer geht es heute bei Zeiten los, wir wollen vor den Haupttouristenstrom am Cap Reinga sein. Dort treffen wir gegen 10.00 Uhr ein, der Parkplatz ist noch relativ leer. Die meisten Leute sind Radfahrer (MTB), die sich auf ihren Wettkampf vorbereiten. Das Cap warte auch mit zwei EC („The Meeting Point“ und „Sand“) einem Virtual (GC2423 - Te Rerenga Wairua) auf uns, alle nötigen Angaben konnte dabei gut ermittelt werden. Am Leuchtturm angekommen sind wir dort noch fast allein. Da hatten wir Glück, denn auf dem Rückmarsch zum Auto kommen uns die Menschenmassen entgegen, es sind einige Busse angekommen. Auf der Rückfahrt machen wir einen kleinen Umweg und besichtigen den Gumdiggers Park bei Waiharara. Nach einem Halt im Kauri Geschenkeladen in Awanui fahren wir weiter bis an die Westküste nach Opononi. Dazu nehmen wir die Route mit Fähre in Kohukohu. Abendessen auf Empfehlung in einem kleine Fischimbiss einige Meter vom Camp entfernt, es gibt Snepper.

  • Wetter: sonnig, ein kleiner Regenschauer
  • Fahrstrecke: 329 km
  • Unterkunft: Opononi Beache Hollyday Park / 40$ mit Strom
  • Ausstattung: Toiletten, Duschen, Küche alles in sehr guten Zustand, der Platz wurde gerade in
  • Vertretung durch einen Schweizer geführt.

37. Tag – Opononi / Auckland

Unser erstes Ziel sind Tane Mahuta (GC4XV6H) der Lord des Waldes ältesten noch lebenden Kauri mit ca. 2300 Jahren und Te Matua Ngahere - Father of the Forest (GC223BA) der mit 16,41 Metern Umfang dickste lebende Kauri überhaupt, die Altersangaben schwanken hier zwischen 2000 bis 4000 Jahre. In Dargaville beobachten wir noch kurz das Treiben auf einem Rindermarkt, hier machen wir auch noch auf einem Parkplatz Mittag. Von dort geht es dann ohne große Stopps bis nach Auckland.

  • Wetter: wechselhaft
  • Fahrstrecke: 315 km (Kerstin)
  • Unterkunft: Privat / kostenlos

38. Tag (02.03.2018 – Auckland)

Nachdem Frühstück fahren wir mit Isabell das Wohnmobil abgeben. Vom Flughafen fährt sie uns ins Hotel nach Auckland, wo wie unser Gepäck abgeben. Danach geht es noch gemeinsam ins Zentrum. Nach dem Mittagessen in einer Passage mit 20 oder mehr verschiedenen Asiatischen Küchen geht es auf den Sky Tower. Trotz des trüben Wetters hatten wir eine gute Sicht. Abendessen in einem Imbiss etwa 1 km vom Hotel entfernt.

  • Fahrstrecke: 35 km / Abgabe Nähe Flughafen
  • Unterkunft: Rose Park Hotel / über Booking reserviert 3 Nächte
  • Ausstattung: i.O.

 

39. Tag (03.03.2018 – Auckland)

Mit dem Bus geht es zum Mount Eden (EC - GC16BR7), eines der berühmtesten Wahrzeichen von Auckland. Als höchster Vulkan der Auckland-Landenge bietet er eine gute Aussicht über die Stadt und den Waitemata Harbour. Über einen ziemlichen Umweg geht es zu Fuß vorbei an GC542- Rock On Baby (Auckland) – den ich nicht finden konnte bis zur bekannten Einkaufsstraße der Queens Street. Am unteren Ende angekommen, geht es erst einmal in ein Cafe. Während Kerstin noch etwas im Cafe sitzen bleibt besichtige ich einen alten verlassenen Friedhof - GCRDCA „Forgotten Park (Auckland)“. Die Queen Street entlang geht es zurück ins Zentrum. Abend treffen wir uns mit Steffan und Lili zum Abendessen in einem Indischen Restaurant in der Glandstone Road. Hier gibt es viele verschiedene gut besuchte Gaststätte. Den Tisch hatte Steffan vorher bestellt.

  • Wetter: sonnig/leicht bewölkt/trocken

40. Tag – Auckland

Heute fahren wir mit der Fähre nach Rangitoto Island. Unsere Wanderung über Lavagestein zum Kraterrand führt uns vorher noch durch die „Rangitoto Lava Caves“ (EC - GC19566). Da ich den Track aufzeichne können auch die Angaben für den Erthcache „Rangitoto - GC19A5N“ gut ermittelt werden. Am Kraterrand entlang geht es bis zur Rückseite wo auch der Tradi „GCHJBP - Bloody Red Sky“ aus dem Jahre 2004 gut zu finden war. Über einen kleinen Bogen, vorbei an der schönen Letterbox „GC5FCXM - The Wilsons at 2253“ geht es zurück zur Anlegestelle. Nicht ohne noch ein paar weitere Caches zu besuchen. Wir bummeln noch etwas zur die Häuserzeilen am Hafen und gehen dann ins Hotel Abend essen. Der letzte Abend.

  • Wetter: Sonnig

41. Tag – Auckland

Am Morgen nach dem Frühstück machen wir noch eine kleine Runde durch den Rose Garten, gegenüber dem Hotel. Dabei konnten auch die letzte offene Koordinate und das Final für den Mysterie „GCKMCK - Station Pointer“ konnte ermittelt werden. Nur mit dem Finden klappte es nicht. Somit war unser Abreisetag, der einzige Tag ohne Cache. Vielleicht sollte es so sein, dass wir noch mal wiederkommen. Das Taxi zum Flughafen mit 40$ (Verhandlungspreis) war recht preiswert.

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